Meine Haltung

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin

nehme gegenüber meinen Klienten folgende Haltung ein:

"Jede wahre Kunst der Hilfe muss mit einer Erniedrigung anfangen. Der Helfer muss zu allererst knien vor dem, dem er helfen möchte. Er muss begreifen, dass zu helfen nicht zu herrschen ist, sondern zu dienen: - dass Helfen nicht eine Macht, sondern eine Geduldsausübung ist; - dass die Absicht zu helfen einem Willen gleichkommt, bis auf weiteres zu akzeptieren, im Unrecht zu bleiben und nicht zu begreifen, was der andere verstanden hat."              [Sören Kierkegaard]

 

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin fördere eine positive Persönlichkeitsbildung und die Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität.

 

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin befähige zur Findung von persönlichen Lösungen bei Problemen und den Umgang mit solchen.

 

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin begleite den Klienten in seinem künstlerisch-kreativen Tun. In einem angebotenen alternativen Erfahrungsraum können neue, vielleicht bisher nicht erkannte Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Neues und Überraschende kann erfahren werden. Ideen sprudeln.

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin unterstütze den Klienten beim Transfer dieser Erfahrungen in die Alltagsrealität, mit dem Ziel der Lösung seines Anliegens. Der künstlerische Prozess dient dabei als Modell für den Umgang mit Hindernissen und Überraschendem.

 

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin arbeite mit verschiedenen künstlerischen Medien wie Malen, Darstellendem Spiel, Bewegung und Tanz, Musik, Poesie, Plastischem Gestalten und mit Fotografie. Diese Mittel kommen in Form von Medienüberschneidung und Medienwechsel zum Einsatz. Der Werkprozess und das entstandene Werk sind die Arbeitsgrundlage. Die Vorgehensweise stützt sich auf internationale Standards im Bereich der Kunsttherapie und auf Erkenntnisse aus der Wirksamkeitsforschung im therapeutisch-beraterischen Kontext. 

 

Ich als intermediale Kunst- und Kreativpädagogin praktiziere in Abgrenzung zur ärztlichen und psychotherapeutischen Tätigkeit. Bei Vorliegen diagnostizierter Erkrankungen wird Kunst- und Kreativpädagogik bzw. Kunsttherapie als ergänzende supportive Maßnahme zur pharmakologischen und/oder psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt. In dieser Funktion erfolgt die kunsttherapeutische Tätigkeit unter Zuweisung eines Arztes und in enger Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten, einem Klinischen Psychologen oder einem Gesundheitspsychologen. Kunst- und KreativpädagogInnen sind in einem multiprofessionellen Team auf wissenschaftlicher Ebene diskursfähig.